Sensor-Weltneuheit (Radar-Reflexschranke) „scharf“ geschaltet!

Unsere neue Radar-Reflexschranke, ADLER Reflex CS 120B, wurde erstmalig „scharf“ geschaltet. Das Sensorsystem erfasst berührungslos Kopf und Fuß von Vorbändern an der Schopfschere im Warmwalzwerk der ArcelorMittal Bremen GmbH.

Drei bis vier Millionen Tonnen Stahl sollen jährlich durch die Schere basierend auf den Sensorsignalen der ADLER Reflex CS 120B geschopft werden. Unser Sensorsystem arbeitet trotz unterschiedlicher Walzwerksumgebungen (hohe Temperaturen, Dampf, unterschiedliche Lichtverhältnisse, etc.) zuverlässig und gewährleistet eine Erkennungsquote > 99,9 % und eine Fehlauslösungsquote von 0 %.

Nach bestem Wissen stellt diese Anwendung die erste in der Geschichte der Prozessmesstechnik dar, dass ein so kritisches Aggregat wie die Schopfschere im Warmwalzwerk basierend auf Radar-Sensorsignalen gesteuert wird.

Axel Engelmann, Support Manager und Leiter des Projektes bei ArcelorMittal Bremen, freut sich auf diese Weltinnovation. „Die Radarmesstechnik fasziniert mich und das Unternehmen hat entschieden, diese neue robuste Technik in unserem Werk zu nutzen“, sagt Herr Engelmann überzeugt. „Die Zusammenarbeit mit der ASINCO GmbH war sehr erfolgreich. Insbesondere die Philosophie der offenen Lösungen, die einfache Kalibrierung, die Wartung und der Service sind hervorzuheben“, fügt er hinzu.

Die neuen Radar-Messsysteme von ASINCO

  • arbeiten berührungslos und außerhalb des Rollganges, in rauen Walzwerksumgebungen (hohe Temperaturen, Staub, Dampf, unterschiedliche Lichtverhältnisse, etc.),
  • nutzen elektromagnetische Millimeterwellen niedriger Leistungen und sind ungefährlich (vorteilhaft im Vergleich zu radiometrischen Reflexschranken),
  • erfordern keine Reinigung der Sensoren/Reflektoren (im Gegensatz zu Photozellen und Kameras),
  • erfordern keine Präventionsmaßnahmen zur Arbeitssicherheit (im Gegensatz zur Lasertechnik).

Dr. Loui Al-Shrouf, Leiter des Projektes bei ASINCO, ist stolz darauf, dass die weltweit neue Radar-Reflexschranke nach langer Entwicklungsarbeit nun in eine reale Anlage umgesetzt wurde und die Feuertaufe überstanden hat. „Unsere revolutionäre Radar-Messtechnik hat aufgrund ihrer Robustheit und Langlebigkeit das Potential, optische, radiometrische und sonstige Systeme abzulösen.“, sagt Herr Al-Shrouf.

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